Schweden

UKW-Seefunk Nordsee und Ostsee - alle UKW-Kanäle

Seefunk: Nordeuropa-Karte mit allen UKW / VHF-Kanälen: Alle UKW-Kanäle für Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Russland, Litauen, Lettland und Estland auf einen Blick auf einer übersichtlichen Karte (VHF-Karta) von Stockholm Radio.

Download 2013er-Edition: http://www.stockholmradio.se/kartor-och-kanalplan-vhf.

All VHF-channels northern europe.

Schweden: keine Fäkalien mehr ins Wasser

Stockholm (SP) Ab April 2015 ist in schwedischen Gewässern das Einleiten von Fäkalien generell verboten - unabhängig von der Flagge.

Discharge of sewage from pleasure crafts will be prohibited 2015 in Sweden

In April 2015 regulations against discharge of sewage from pleasure crafts in Sweden will come into force. The regulation applies to all pleasure crafts, regardless of flag, throughout Sweden's territorial waters.

Quelle: http://www.transportstyrelsen.se/en/Shipping/

60.000 Inseln warten auf Segler

Zahlreiche Gasthäfen laden die Segler zu einer kleinen Pause ein.

Scandinavian Islands: Inselhopping unter Segeln

Scandinavian Islands: Segelabenteuer zwischen 60.000 Inseln
Inselhopping per Segelboot



Schweden/Finnland (SP) Von Insel zu Insel im Segelboot, durch glitzerndes Wasser und unberührte Natur, schöner kann man die Scandinavian Islands zwischen Schweden und Finnland nicht entdecken. Die Schäreninseln sind ein Eldorado für Aktivurlauber und lassen sich am besten vom Wasser aus erleben. Zahlreiche Anbieter ermöglichen Segelspaß für Individualtouristen, Familien oder Gruppen. Das Angebot reicht vom zweieinhalbstündigen Schnuppersegeln über individuelle Kurse bis hin zur luxuriösen Wochentour. Bei "Midnight Sun Sailing" mietet man ein Segelboot für bis zu vier Personen bereits ab 300,- EUR für ein Wochenende. Wer will, bekommt für 300,- EUR extra pro Tag den Skipper gleich dazu. Das Schnuppersegeln findet beispielsweise in der typischen Abendsonne auf der Insel Dalarö statt und kostet bei "Vind o Vatten" ab 65,- EUR. Alle Infos auf www.scandinavianislands.com.

Das Wasser trennt und verbindet die Scandinavian Islands gleichermaßen. Das Boot ist hier eines der wichtigsten Verkehrsmittel. Überall gibt es Segelclubs, Bootsvermietungen, kleine Häfen und Stege. Gerade Kinder können hier schon früh die Natur und das Abenteuer auf dem Wasser erleben. Für Pausen kann man ­ ob im eigenen oder im gemieteten Segelboot ­ in einem der zahlreichen Gasthäfen festmachen. Hier herrscht durch kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants ein reges Treiben. Auch kulinarisch haben die Scandinavian Islands viel zu bieten. Auf der Speisekarte steht häufig Fisch, vor allem Barsch, Zander und Hecht. Der Schärengarten ist insbesondere im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Jedes Jahr erleben zahlreiche Besucher die ungewöhnliche Natur aus wilden, windgepeitschten Felshöckern und ruhigen bewaldeten Buchten.

60.000 Inseln zwischen Schweden und Finnland stehen hinter den Scandinavian Islands. Die grenzübergreifende Urlaubsregion setzt unter dem Motto "pure adventure, pure nature, pure quality" auf nachhaltigen Tourismus. Zentrales Anliegen ist es, Besuchern durch langfristige, umweltfreundliche Angebote lokaler Tourismusunternehmen die typische Schärenkultur und -natur nahe zu bringen. Mit Kajaktouren, Robbensafaris, Angeln, Radeln, Segeln, Golfen oder Wracktauchen kommen sowohl Aktivurlauber als auch Naturfreunde auf ihre Kosten. Auf der Internetseite www.scandinavianislands.com können sich Interessierte zudem über Restaurants und Unterkünfte vom Campingplatz bis zum Golfresort informieren.

Inselparadies im hohen Norden

Durch glitzerndes Wasser und unberührte Natur - schöner kann man die Scandinavian Islands zwischen Schweden und Finnland nicht entdecken.

Medionshop

In Schweden haben Yachties oft Vorfahrt

Ankern im Schatten der alten Festung von Marstrand/Schweden.

Jedermannsrecht für Segler in Schweden

In Schweden gehört es zum guten Seemannsbrauch, alle geschriebenen und ungeschriebenen Regeln zum richtigen und rücksichtsvollen Verhalten auf See und in der Natur zu befolgen.

Was erlaubt und verboten ist, darüber informiert das so genannte "Jedermannrecht" - es ist sehr lieberal und regelt zum Beispiel das Festmachen an Land und auch die Landgänge.

Segeln in Schweden

Einfahrt in den geschützten Hafen von Marstrand an der schwedischen Westküste.

Seemannschaft in schwedischen Gewässern

Auf See

Halten Sie beim Passieren anderer Boote einen angemessenen Abstand. Beachten Sie Geschwindigkeitsbegrenzungen und denken Sie an den Wellenschlag.

Umwelt

Wer umweltschonend fährt, spart dabei noch Geld. Tanken Sie Alkylatbenzin, wenn Ihr Boot mit einem Zweitaktmotor ausgerüstet ist. Werfen Sie Abfälle in eine Mülltonne oder nehmen Sie sie mit an Bord. Wenn die Natur die Toilette ersetzen muss, Fäkalien stets sorgfältig in der Erde vergraben.
Fäkalientanks möglichst an einer Absaugstation leeren. Grundsätzlich nie in Küstennähe entleeren. Schütten Sie kein Benzin, Öl oder Lösungsmittel ins Wasser. Verwenden Sie einen Ölabsorber im Kielschwein.

Ankern

Legen Sie sich in einem Naturhafen nicht direkt neben ein anderes Boot, wenn reichlich Platz vorhanden ist. Verwenden Sie immer Fender, wenn die Boote dicht beieinander liegen, und sorgen Sie dafür, dass Ihre Ankerleine nicht die Leinen anderer Boote blockiert. (Falls Sie über andere Boote steigen müssen, um an Land zu kommen, bitten Sie zunächst um Erlaubnis. Gehen Sie grundsätzlich mit sauberen Schuhen oder auf Strümpfen über das Vordeck der Boote an Land).

Helfen Sie anderen Boot-Crews beim Festmachen.

Nehmen Sie Rücksicht auf andere und stören Sie niemanden durch das Laden von Batterien oder Spielen lauter Musik. Wenn Sie Ihren Kindern gestatten, in einer Jolle mit Außenbordmotor herumzufahren, wählen Sie dafür einen Platz, an dem niemand gestört wird. Machen Sie nur Feuer, wenn keine Gefahr besteht, und niemals direkt auf einer Felsplatte. Löschen Sie sorgfältig mit Wasser.

Jedermannsrecht - nur ein paar Einschränkungen

Das schwedische „Allemansrätt“ – Jedermannsrecht (The Right of Public Access) – gilt sowohl an Land als auch auf See. Es lässt uns viel Freiheit bei Streifzügen in der Natur. Man darf an Stränden baden sowie fast überall Boot fahren, festmachen und übernachten. Aber die Grundregel lautet: nicht stören und nicht zerstören.

Möglichkeiten …

Es ist erlaubt, mit dem Boot an einem Platz anzulegen und dort 24 Stunden zu bleiben, ohne den Grundstückseigentümer um Erlaubnis zu fragen.
Es ist erlaubt, wilde Beeren und Blumen zu pflücken, Pilze zu sammeln und trockene Äste oder Zweige aufzuheben. Ausgenommen davon sind Blumen, die unter Naturschutz stehen, wie etwa wilde Orchideen.

In den fünf größten schwedischen Binnenseen Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön sowie an den Küsten der Ost- und Nordsee ist das Angeln mit Angelrute unbegrenzt erlaubt. In allen übrigen Fällen ist eine Angelberechtigung erforderlich. Hunde dürfen überall in der Natur mitgeführt werden, müssen jedoch vom 1. März bis 20. August angeleint bleiben. Auch in der übrigen Zeit sind Hunde stets unter Aufsicht zu halten, damit sie das Tierleben und andere Besucher nicht stören.

… aber auch Beschränkungen

Hausbesitzer haben auf ihrem Grundstück ein Recht auf Privatsphäre. Das gilt für den Teil des Grundstücks in unmittelbarer Nähe des Hauses. Bei freier Sicht vom Haus ist ein entsprechend größerer Abstand zu halten.

Ist ein Haus unbewohnt, darf man vorübergehend näher am Haus sowie an einem Anlegesteg, sofern vorhanden, festmachen, allerdings nicht, wenn sich der Anlegesteg innerhalb der Grundstücksgrenze befindet. In Zweifelsfällen den Grundstückseigentümer fragen. Der Grundstückseigentümer kann die Benutzung eines privaten Wegs mit Motorfahrzeugen untersagen. Fußgängern und Radfahrern ist die Benutzung jedoch grundsätzlich gestattet.
Einige Plätze sind als Seehund- und Vogelschutzgebiete gekennzeichnet. Hier ist es zu bestimmten Zeiten des Jahres nicht gestattet, an Land zu gehen und sich in der Nähe aufzuhalten. Alle Wildtiere und -vögel einschließlich ihrer Jungen bzw. Eier sind geschützt. Frösche und Schlangen stehen unter Naturschutz.

Auch an anderen Orten kann das Jedermannsrecht eingeschränkt sein. Dazu gehören geschützte Strandgebiete, Nationalparks und Naturschutzgebiete. Hier ist es in der Regel verboten, Feuer zu machen, zu zelten oder mit dem Boot anzulegen. Achten Sie stets darauf, ob sich Vögel oder andere Tiere nervös verhalten. Dann sind Sie offenbar zu dicht herangekommen und sollten den Abstand erhöhen. In einigen Gebieten ist besondere Rücksichtnahme und Ruhe geboten. Hier gilt es, bestimmte Dinge wie zu hohe Fahrtgeschwindigkeit, Wellenschlag und Lärm zu vermeiden. Auch das Herumfahren in Jollen mit Außenbordmotor ist hier nicht zulässig.

Quelle:
Svenska Kryssarklubben
Download Allemansrätt

Marstrand - Hochburg der Segler in Schweden

Marstrand liegt an der Westküste von Schweden und ist ein Wassersportzentrum.

Sweden: The Right of Public Access

Swimming, boating, and driving on ice -The Right of Public Access applies both on land and water. You can swim, sail almost anywhere, moor your boat and spend a night or two on board. The same rules for consideration of your surroundings apply as on land: don’t disturb – don’t destroy!

The Right of Public Access is under increasing pressure in Sweden’s archipelagos and along its shorelines. Efforts to boost archipelago tourism are having an impact, pleasure craft with sleeping accommodation have multiplied, and kayaking in the archipelagos is quickly gaining popularity.

Practise good seamanship

Under the Swedish Maritime Code, persons travelling by water must show consideration for their surroundings. As a boater you must practise good seamanship and know the rules and regulations that apply to the waters you are in.

Not too near to houses.

You may go ashore, swim, cast anchor and temporarily moor a boat off the shore, provided it is not within the grounds of a house or part of a bird sanctuary or other nature sanctuary. The grounds of a house are the area immediately surrounding a house, where the occupants should be left undisturbed. It is the risk of causing disturbance that determines how close to a house you may go.

There is no rule that lays down a minimum distance. Nor is there any rule to say how long you may lie at anchor in the same place, but normally the same principle applies as with camping, that is, a day or two. What matters is the risk of causing disturbance to owners or occupants.

Ask the owner’s permission

Before you spend a longer period at anchor or moored off someone else’s shore you need to ask the landowner’s permission. To keep a houseboat moored off a shore—even if it is your own property—you may need an exemption from the shoreline protection rules. You apply to the local municipality for this.

There is nothing to stop you mooring a boat for a while or taking a swim off a jetty provided it does not adjoin grounds of a house. Obviously you must not obstruct the owner of the jetty if they wish to use it.
Special rules for protected areas

In protected areas there may be special rules that restrict the Right of Public Access:

* National parks and nature reserves may have rules on lighting fires, pitching tents and mooring boats.
* Protected shoreline areas may have similar rules if they are required to protect sensitive wildlife or plants or to avoid negative impacts from intensive outdoor activities.
* In the case of bird and seal sanctuaries you are not permitted to go ashore or to approach within a certain distance of the shore at certain times of the year. These restrictions are shown by signs bearing yellow or red-and-yellow designs; the design indicates the period when the restrictions apply. There may be restrictions at other times too.

Other rules

* Under the Navigation Ordinance the county administrative board may issue regulations on boat traffic, including speed limits and restrictions on water-skiing.
* You must not operate a personal watercraft (‘jet-skis’) except in areas designated by the county administrative board and in public navigation channels.
* There may be restrictions on access within military protected areas. Apart from this, foreign citizens are now free to visit military protected areas on the same terms as Swedish citizens.
* Before transporting a canoe or other equipment away from waters infected with crayfish pest you must dry and disinfect your equipment. The county administrative board can provide information about infected waters.

You can drive over the ice

You may drive over ice pretty much anywhere you are allowed to sail on open water. Ice is not regarded as snow-free ground, so there is no general restriction on driving motor vehicles over it. However, the county administrative board may issue such restrictions in the interests of nature conservation or outdoor recreation.

Local traffic regulations often contain provisions about driving over ice. The local municipality or the police can provide information.

Contact: allemansratten (at) naturvardsverket.se, phone: +46-8-6981000

Infos: naturvardsverket.se




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