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Mulithull-Weltserie: Extreme Sailing vor Cowes

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Cowes 2011: Formel I im Starkwindrevier

Die Formel I der Multihulls: Extreme Sailing Series

Ab Samstag, 6. August 2011, startet Teil fünf der Extreme Sailings Series vor Cowes/Großbritannien. Mit dabei: die Österreicher Roman Hagara und Hans Peter Steinacher sowie Roland und Nahid Gäbler (GER)

COWES (SP). Das fünfte Saisonrennen (act 5) der Multihull-Weltserie Extreme Sailing Series, die am Samstag, 6. August 2011, auf der Solent startet, gilt auch unter den Profis als das gefürchtetste Revier. 2010 endete ein Lauf der wichtigsten Profi-Serie für Katamarane für das französische Groupama Team in der Hafenmauer. Das nach einer Kollision nicht mehr steuerbare Boot krachte unbemannt - die Crew sprang mitten im Rennen ab - in die Hafenmauer. Erstmals werden 2011 zwölf Extreme-40-Katamarane mit bekannten Seglern aus 15 Nationen an den Start gehen. Das britische Team Aberdeen Asset steigt in England in die Rennserie der 40-Fuß-Katamarane ein. Mit dabei dabei: Roland Gäbler (Deutschland) mit Ehefrau Nahid sowie Benedikt Wenk.

48 Segelprofis bilden das stärkste Feld, das in der fünfjährigen Geschichte dieser Rennserie jemals an den Start ging. Gemeinsam kommen die Athleten auf 30 Olympiateilnahmen und 82 WM-Titel. Zudem haben sie 57 Weltrekorde aufgestellt oder gebrochen. Mit Alinghi und Emirates Team New Zealand sind America´s Cup Sieger-Syndikate am Start. Das schwedische Artemis Team wird 2013 ebenso am A-Cup teilnehmen und hat in der Extreme Sailing Series die Favoritenrolle übernommen.

Für Act 5 der Extreme Sailing Series in Cowes (6.-12. August) holt der deutsche Skipper und Tornado-Weltmeister Roland Gaebler seine dänische Ehefrau Nahid in sein Team Extreme. “Nahid ist für die Taktik zuständig und fährt Großschot und Traveller”, berichtete Gaebler vorab. Roland und Nahid segeln zusammen bereits sehr erfolgreich in der Tornado-Klasse. In der Extreme-40-Klasse debütiert sie in Cowes. Mit Benedikt Wenk holt Gaebler zudem einen zweiten Deutschen an Bord. Der 30-jährige Starbootsegler wird neuer Bugmann. Gaebler hofft, in Cowes an die guten Resultate der ersten Rennserien anknüpfen zu können. “Nach dem Ramming mit Alinghi in Act 3 in Istanbul war bei uns der Faden gerissen”, sagte er, “jetzt soll es wieder aufwärts gehen.”

Im fünften Jahr in Folge ist der Solent der einzige britische Austragungsort der Extreme Sailing Series™, die weltweit neun Wettfahrtserien umfasst. Zwölf Extreme-40-Katamarane mit bekannten Seglern aus 15 Nationen werden vom 6. August an an den Start gehen. Vor ihnen liegen sieben Tage Stadion-Segeln mit hoher Oktanzahl – dem Markenzeichen dieser Rennserie.

Die 48 Top-Segelprofis bilden das stärkste Feld, das in der fünfjährigen Geschichte dieser Rennserie jemals an den Start ging. Gemeinsam kommen sie auf 30 Olympiateilnahmen und 82 WM-Titel. Zudem haben sie 57 Rekorde aufgestellt oder gebrochen.

Trotz der unnötigen Entscheidung der America’s Cup Event Authority, die Rennen der America’s Cup World Series in Cascais zum selben Zeitpunkt auszutragen wie die Extreme Sailing Series, die Cowes Week und die vorolympischen Regatten in Weymouth, werden auch Emirates Team New Zealand und Artemis Racing an den Start gehen. Skipper der Kiwis wird der australische Segelstar und etatmäßige Stratege Adam Beashel sein, der 1999 bei den 49er-Weltmeisterschaften Silber gewann. Artemis Racing geht wieder mit seinem Skipper von Act 2 in Qingdao an den Start, dem zweifachen olympischen Bronze-Medaillisten Santi Lange aus Argentinien. Von diesen Teams wird ein ähnlich starker Auftritt erwartet wie in Boston und Istanbul, als die Entscheidung erst im letzten Rennen fiel.

Aberdeen Asset Management, der neue Sponsor der Cowes Week, in deren Rahmen Act 5 stattfindet, wird mit einem eigenen Boot an den Start gehen. Skipper ist John Pink, britischer Olympiaanwärter in der 49er-Klasse. Sein Partner aus dem 49er, Rick Peacock, ist ebenfalls an Bord. Pink, der für Schottland segelt, sagte: “Ich bin sehr stolz darauf, dass ich gebeten wurde, Aberdeens erste Extreme 40 zu steuern. Es ist aufregend, diese Boote zu segeln oder auch nur zu beobachten, und ich hoffe, für Aberdeen in Cowes einen Erfolg einfahren zu können.”

Red Bull-Skipper und Doppelolympiasieger Roman Hagara hat eine Vorahnung, was die Crew in England erwartet: „Im Vorjahr war unser Boot nach drei von sechs Tagen körperlich am Limit. Wir haben deshalb zu Saisonbeginn das Durchschnittsalter nach unten gesetzt und in den letzten Wochen viele Stunden in der Kraftkammer verbracht.“ Hagara erwartet sich spannende Rennen: „Das ist ein verrücktes Revier, wir segeln auf einem unglaublich schnellen Boot auf zu engen Kursen. Zwölf
Boote haben auf einer 80 Meter langen Startlinie nicht genug Platz. Wer hier nicht voll konzentriert an den Start geht wird schnell an Boden verlieren und man muss sich die Kräfte gut einteilen.“

Red Bull Trimmer Will Howden (UK) kennt das Revier in- und auswendig: „Ich habe hier segeln gelernt. Im Vorjahr war ich verwundert wie gut sich Roman und Hans Peter mit ihrer Crew geschlagen haben. Ich denke das ich heuer mithelfen kann, dass wir es ganz nach vorne schaffen.“

Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild, das in der Gesamtwertung derzeit auf Platz 3 rangiert, wird versuchen, die Gesamt-Führung zurückzuerobern, die es mit dem enttäuschenden 5. Platz in Boston verloren hatte.

Für die heimischen Fans in Cowes wird es viele Gelegenheiten geben, britische Segler zu unterstützen. Das britische Team GAC Pindar will sich weiter verbessern und Skipper Ian Williams geht nach seinem zweiten Triumph bei der World Match Racing Tour in Schweden mit kräftigem Rückenwind an den Start.

Leigh McMillan, britischer Skipper von The Wave, Muscat, will seine Erfolgsserie von Boston fortsetzten, als sein Team Platz 3 holte und damit erstmals mit auf dem Siegertreppchen stand. McMillan ist derzeit in glänzender Form: Von Boston flog er nach Act 5 direkt nach Frankreich, wo er die fünfte Etappe der Tour de France à la Voile gewann.

Auch Paul Campbell-James, Sieger der Extreme Sailing Series 2010, wird in Cowes wieder dabei sein. Er steuert Max Sirenas italienisches Team Luna Rossa. Campbell-James Einstieg in das Extreme-Segeln 2008 gestaltete sich spektakulär: Als Ersatz für Shirley Robertson überschlug er sich an einem denkwürdigen Segel-Tag in Cowes mit der “J.P. Morgen Asset Management”.

Auch Pete Cumming, Skipper des Gewinner-Teams von 2009 “Oman Sail Masirah” wird in Cowes wieder an den Start gehen. Er segelt auf Niceforyou, einem von zwei italienischen Booten der Serie.

Für die Extreme Sailing Series™ 2011 bedeutet Cowes die Halbzeit. Mit zwölf Booten an de Startlinie dürfte es auf den Rennkursen enger denn je zugehen.

Die Cowes Week ist die größte Segelveranstaltung Europas. Dutzende Segelklassen treffen auf der Isle of Wight vor hunderttausenden Zuschauern gegeneinander an. Die Insel verwandelt sich in eine ausgebuchte Segelmetropole. Die Extreme Sailing Series trägt die Rennen direkt vor dem Veranstaltungsdorf (Egypt Point) aus und gilt seit fünf Jahren als Hauptattraktionen.


Infos:


www.extremesailingseries.com -
www.redbullextremesailing.com

Die Termine der Extreme Sailing World Series 2011:

Act 1: 20-24 Februar, Muscat, Oman
Act 2: 13-17 April, China, Qingdao
Act 3: 25-29 Mai, Istanbul, Türkei
Act 4: 30 Juni – 4 Juli, Boston, USA
Act 5: 6-12 August, Cowes, GBR
Act 6: 14-18 September, Trapani, Italien
Act 7: 28 September – 2 Oktober, Nizza, Frankreich
Act 8: 12-16 Oktober, Almeria, Spanien
Act 9: 7-11 Dezember, Singapur

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