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Landgang in Deutschland

"Windstärke 10" - Ausflugstipp für Cuxhaven

Wrack- und Fischerei-Museum "Windstärke 10" in Cuxhaven. Foto: Andreas Keller

Wrack- und Fischerei-Museum "Windstärke 10" in Cuxhaven. Foto: Andreas Keller

Tipps für Hafentage: Wrackmuseum in Cuxhaven

Im Wrack- und Fischerei-Museum "Windstärke 10" in Cuxhaven kommen auch die Kinder auf ihre Kosten. Foto: Andreas Keller

Im Wrack- und Fischerei-Museum "Windstärke 10" in Cuxhaven kommen auch die Kinder auf ihre Kosten. Foto: Andreas Keller

Cuxhaven (SP) Tipp der Redaktion für den Landgang in Cuxhaven: das neue Wrack- und Fischereimuseum "Windstärke 10" im Hafengebiet. Es ist untergebracht in zwei historischen Fischpackhallen, die mit einer neuen 80 Meter langen und zehn Meter hohen Halle verbunden wurden. Auf rund 4000 Qudratmetern sollen alle Extreme der Seefahrt vermittelt werden. Sturm, Orkan und haushohe Wellen: Ab zehn Windstärken wird die Nordsee zum Hexenkessel mit vielen Gefahren für Schiff und Besatzung. Über die Risiken auf See, Schiffbruch, Wracks und den Kampf ums Überleben, aber auch über die Arbeit in der Hochseefischerei informiert das neue Museum "Windstärke 10". Dabei können die kleinen und großen Besucher die harten Bedingungen der Seefahrt auf der Nordsee hautnah erleben. Zum Beispiel beim Anheuern auf einem Fischtrawler, auf einer Fangfahrt nach Island oder beim Tauchen auf den Grund der Nordsee, wobei mithilfe einer Lichtinstallation das Gefühl vermittelt wird, tatsächlich unter Wasser zu sein. In der nachgebauten Funkbude eines Fischtrawlers kann man die verschlüsselten Funksprüche über Fangquoten und Reviere dekodieren.

Spektakulär ist auch die riesige Reserveschraube des Auswandererschiffs „Cimbria“, die hier zu sehen ist. Am 18. Januar 1883 kollidierte das Schiff 18 Seemeilen nordwestlich von Borkum im Nebel mit dem englischen Kohledampfer “Sultan”. Es sank innerhalb von 20 Minuten und riss 437 Menschen mit in den Tod. Die Geschichte dieses tragischen Untergangs der "deutschen Titanic" wird ebenso dargestellt wie die des einzigen Überlebenden des Kleinen Kreuzers „Cöln“. Am 28. August 1914, kurz nach Kriegsausbruch, lief die "Cöln" von Wilhelmshaven aus. Gegen die unerwartet auftauchenden englischen Schlachtkreuzer hatte die "Cöln" keine Chance. Es überlebte nur der Oberheizer Neumann. Er trieb 76 Stunden in der Nordsee – für den Besucher in einer 360-Grad-Projektion packend in Szene gesetzt.

Großformatige Fotos, Filme und Hörstationen, aber auch zahlreiche interaktive Bereiche und naturgetreue Inszenierungen, sollen realitätsnahe Bilder und umfassende Informationen vermitteln. Für kleine Besucher gibt es einen Spielbereich mit einem „Forscher-U-Boot“.

Das Museum ist ebenerdig und kann auch von Menschen mit eingeschränkter Mobilität genutzt werden. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten in Form von Schiffsbänken bieten Gelegenheit für Pausen.

Infos: „Windstärke 10“, Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven, Ohlroggestraße 1, 27472 Cuxhaven.
Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich 10–18 Uhr; November bis März Di–So 10–17 Uhr; 24.–26.12, 31.12.–01.01. geschlossen.

Eintritt: Erwachsene zahlen 9,50 Euro, Kinder vier Euro, Familien 19 Euro. Führungen finden nach Anmeldung statt.




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