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Bakterien im Diesel verstopfen Filter

GTL-Diesel auch in Friesland

Bootstankstelle in Workum, Dieselstation mit Fäkalienabsaugung.

Bootstankstelle in Workum, Dieselstation mit Fäkalienabsaugung.

Neu: GTL-Diesel gegen die Dieselpest

Workum (SP) In den Niederlanden wird neuerdings sogenannter GTL-Diesel auch an Bootstankstellen angeboten: Der Treibstoff wird aus Erdgas (gas to liquid) gewonnen. Das ist eine alte Methode, die bereits die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges nutzten. Der GTL-Diesel, in Holland auch schone oder duurzame Diesel genannt, soll besser und sauberer verbrennen und sogar leistungsteigernd wirken. Er kostet etwa 10 Cent mehr als herkömmlicher Diesel und soll resistent gegen die Dieselpest sein. Giftige Additive sollen nicht mehr nötig sein, um den gefürchteten Bakterienschleim zu verhindern.

Beim Hersteller Veenema, der seit 2013 GTL-Diesel anbietet, heißt es zum Thema Bakterien im Diesel beziehungsweise Dieselpest wörtlich:

"Door een andere samenstelling van de koolwaterstoffen in GTL is het bijzonder lastig voor bacteriën om hier een voedingsbodem te vinden, dus zelfs met "vrij" water zal een uitbraak van bacteriën zeer beperkt blijven. Overigens ontslaat dit u niet van de van de plicht aan "good housekeeping" te doen en voorzichtig te blijven met water. Het risico op uitbraak van bacteriën is vergelijkbaar met een uitbraak van bacteriën in benzine, hetgeen zelden voorkomt. Dure additieven zijn in dit geval dan ook niet nodig. Het prijsverschil met de conventionele diesel bedraagt op dit moment € 0,10 eurocent p/ltr inclusief btw."

Eine Karte mit den Verkaufsstellen gibt es beim Hersteller unter http://www.veenemaolie.nl/nl/gas-to-liquid.

Op negen plaatsen in Friesland is een nieuw type brandstof beschikbaar voor de watersporter. Het gaat om een minder vervuilende dieselvariant, het zogenaamde GTL (schone diesel), tegen bacterievorming.

Infos en locaties: http://www.veenemaolie.nl/nl/gas-to-liquid.

C.A.R.E Diesel - alles Bio, aber ohne Bakterien

Düsseldorf (SP) Von Tool-Fuel wird mit C.A.R.E.-Diesel® ein neuer Dieselkraftstoff angeboten, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen und Abfallfetten nach einem speziellen Verfahren hergestellt wird. Aber trotz der Verwendung nachwachsender Rohstoffe weise er nach Unternehmensangaben gegenüber herkömmlichem Biodiesel, der mit Fettsäuremethylester (Fatty Acid Methyl Ester - FAME) versetzt wird, keinerlei Gemeinsamkeiten auf, nicht einmal dessen chemische Zusammensetzung. Die entspreche bei C.A.R.E. Diesel® im Wesentlichen der Struktur des fossilen Diesels, übertreffe jedoch die Spezifikationen von allen bisher an Tankstellen erhältlichen Dieselkraftstoffen mehr als deutlich. Wichtig für Skipper: Aufgrund der chemischen Zusammensetzung sollen Bakterien keine Chance haben. A-Z Yachtservice Jung & Sohn bietet CARE-Diesel seit Sommer 2015 in der Marina Grömitz an. Ab 2. April 2016 können Skipper an der Bootstankstelle Berlin in der Marina Lanke den umweltschonenden C.A.R.E.-Diesel tanken. An der Nordsee bietet ihn der Yachtclub Accumersiel an. Das Nezt wächst ständig.

C.A.R.E-Diesel ist gegenüber dem herkömmlichen Diesel, der spätestens alle sechs Monate ausgetauscht werden sollte, wesentlich länger haltbar und ist auch tiefen Temperaturen (bis minus 38 Grad Celsius) problemlos einsetzbar, verspricht der Hersteller. Der Motorenhersteller Volvo Penta erteilte Anfang 2015 eine Freigabe für alle Motoren. Weitere Hersteller dürften folgen, zumal der glasklare Kraftstoff, der keinen Diesel-typischen Geruch hat, alle Normen übertrifft.

Die Vorteile von C.A.R.E.-Diesel laut Hersteller:

* Kältebeständig bis zu minus 38 Grad Celsius
* Resistent gegen den Befall mit Mikroorganismen (Dieselpest)
* Kaum feststellbare Alterung im Vergleich zu fossilem Diesel
* Deutlich weniger Stickoxide, Feinstaub, Kohlenstoffdioxid, Kohlenwasserstoffe bei der motorischen Verbrennung
* Hörbar reduzierte Geräuschemissionen
* Weniger Kaltstartemissionen
* Keine Wasserproblematik oder Filterverstopfungen
* Saubere Einspritzdüsen, Ventile und Brennräume
* Wasserklar
* Wassergefährdungsklasse 1 (normaler Diesel hat Klasse 2)
* Gleichbleibende bzw. verlängerte Serviceinterwalle
* Keine dieseltypische Geruchsbelästigung im Schiff
* Keine bzw. drastisch reduzierte Verrußung des Schiffskörpers

C.A.R.E.-Diesel wird vertrieben von der Hamburger Tool-Fuel GmbH und basiert im Wesentlichen auf NEXBTL, einem Produkt des finnischen, börsennotierten Unternehmens Neste, nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich der Premium Diesel-Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Grundsubstanz des C.A.R.E.-Diesels werde von führenden deutschen Mineralölproduzenten in Mengen von bis zu 20 Prozent ihrem Premium Diesel beigemischt. Tool Fuel Services GmbH vertreibe das bisher nur zur Veredelung genutzte Produkt zu 100 Prozent in Reinform.

Infos: Tool-Fuel.

Dieselpest: Bakterienschlamm verstopft Filter

Im Diesel lebende Organismen können die Kraftstofffilter verstopfen - Tipps von Volvo Penta

Düsseldorf
(SP) Es sind Bakterien oder Mikroben im Dieselkraftstoff, deren Ablagerungen Filter und Leitungen verstopfen können und so die Zuverlässigkeit des Bootsmotors beeinträchtigen. Tatsächlich gibt es mehrere aktuelle Faktoren, die Bakterienwachstum im Dieseltank beflügeln können. Das ist einerseits der aus Umweltgründen reduzierte Schwefelgehalt des Kraftstoffes und andererseits der erhöhte, weil vorgeschriebene Anteil des Biodiesels von sieben Prozent im Dieselkraftstoff. Dazu kommt die alte Tatsache, dass sich durch Kondensation Wasser, die Grundlage des Bakterienwachstums, im Dieseltank sammeln kann. Aral Ultimate Diesel beispielsweise ist etwas teurer, enthält aber keinen Bio-Anteil (Fame) und ist länger lagerfähig und auch kältebeständiger. Aral spricht von etwa einem Jahr. Diese Diesel-Sorte gibt es meist nur an normalen Auto-Tankstellen. Die Lagerzeit von normalem Diesel ist wesentlich kürzer.

Es steht fest, daß ein Mikroorganismen-Befall nur dann möglich ist, wenn sich Wasser in den Tanks befindet. Das Wasser, das auf unterschiedliche Art in den Treibstoffbehälter gelangen kann (zum Beispiel als Kondenswasser durch tag- und nachtbedingte Temperaturunterschiede im Tank), lagert sich, da es schwerer als Diesel ist, größtenteils am Boden ab. Gelangen mit dem Treibstoff oder Wasser eingeschleppte Pilze oder Bakterien an die Grenzschicht zwischen Diesel und Wasser, finden sie ideale Lebensbedingungen vor.

Zahlreiche Mikroorganismen leben sozusagen vom Treibstoff: Sie sind in der Lage, Mineralölprodukte biologisch zu oxydieren, brauchen jedoch das Wasser, da sie nur dort Keime bilden können. Wie in vielen Bereichen der Biologie spielt dabei die Temperatur eine wichtige Rolle: 30 bis 40 Grad sind für ein rasches Wachstum (Vermehrung) ideal, und das ist auch einer der Gründe, warum verseuchter Diesel eher ein Problem des Mittelmeeres als eines der Ost- und Nordsee ist. Neben dem Verstopfungsproblem geht von den ungebetenen Gästen jedoch noch eine andere Gefahr aus, nämlich die mikrobakterielle Korrosion, die nicht durch die Bakterien selbst, sondern durch deren Stoffwechselprodukte erzeugt wird. Es handelt sich dabei um aggressiven Schwefelwasserstoff, der beispielsweise die Aluminiumkolben eines Schiffsdiesels angreift und auf lange Sicht zerstören kann.

Bevor sich die so genannte Dieselpest großflächig verbreiten kann, hat die Branche glücklicherweise reagiert. Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten etwas für den dieselpestgepeinigten Motor zu unternehmen.

Volvo Penta empfiehlt beispielsweise zur Kontrolle der Verunreinigung als Zubehör die QL Entkeimungsanlage für Dieselkraftstoffe. Die Anlage wird zwischen Tank und Kraftstofffilter installiert. Eine andere Möglichkeit gegen die Dieselpest fußt auf chemischen Zuatzstoffen, von denen mehrere Produkte auf dem Markt sind. Die Hersteller empfehlen unterschiedliche Dosierungen entweder zum Abtöten vorhandener Bakterien oder einer Vorbeugung. Bei einem 150-Liter-Tank reicht besipielsweise bereits ein 1/8-Liter Additiv als Prophylaxe, bei manchen Produkten sogar noch weniger. Auch ein mindestens jährliches Abpumpen des Bodensumpfs aus dem Tank ist ein probates Mittel, was in der Praxis auf den meisten Yachten jedoch nicht leicht realisierbar ist.

Als Prophylaxe gilt ein Hinweis von Volvo Penta, die Maschine mindestens einmal innerhalb von 14 Tagen laufen zu lassen und immer den Tank möglichst leer zu fahren, bevor die Tankstelle wieder angefahren wird.

Quelle: Premiumpresse, SP

Dieselfilter müssen regelmäßig gereinigt werden

Der Kraftstoffilter muss regelmäßig gereinigt beziehungsweise ausgetauscht werden. In diesem Fall sollte man den undurchsichtigen Wasserabscheider gegen ein Glasgehäuse austauschen: Dann kann man sehen, ob sich Wasser abgelagert hat.

Grotamar 71 - Sieger im Kampf gegen die Dieselpest

Düsseldorf (SP) Dieselpest oder auch Bioschlamm, also Bakterien im Diesel, fühlen sich am wohlsten, wenn Wasser im Tank ist. Meist entsteht Wasser im Dieseltank durch Kondensierung bei Temperaturschwankungen und Temperaturunterschiede, wie sie auf einem Boot sehr häufig vorkommen. Viele Experten empfehlen daher, den Tank möglichst gefüllt zu lassen. Es gibt auch Zusatzmittel, die das Wachstum von Mikroorgnismen verhindern sollen.

Es gibt aber auch Tipps, den Tank immer möglichst leerzufahren, damit kein "alter" Diesel zurückbleibt.

Es gibt aber (von Aral) auch den Hinweis, dass zu stark verdünnte Grotamar-Zusätze, die Bakterien nicht mehr abtöten, für einer Resistenz der Bakterien sorgen können: Beim Tanken also immer Grotamar zusetzen.

In einem Test der Zeitschrift segeln schnitt Grotamar 71 (von Schülke & Mayr/Burmester, www.mikrofiltertechnik.de) sowohl von der Wirkung als auch vom Preis-Leistungsverhältnis am besten ab, zum Testbericht Dieselzusätze gegen Dieselpest (PDF-Download).




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(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass