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Pflegetipps fürs Teak-Deck

Teakholz richtig pflegen und reinigen

Teakholz wird im Bootsbau eingesetzt, weil es ein stark ölhaltiges Holz ist und sich daher vor Witterungseinflüssen selber schützt. Es baut eine Schutzschicht auf, die weiß-silbrige Patina zu sehen ist. Dieser Vorgang ist grundsätzlich bei allen Teakarten zu beobachten, der erreichte Grauton ist aber je nach Holzart verschieden.

Salzwasser, Trittbelastung und Wurzelbürste tragen diese Patina immer wieder ab und das Teakholz baut sie von innen immer wieder auf. Solange, bis das Holz ausgetrocknet ist. Teakholz braucht eigentlich kaum Pflege, auch nicht bei ständigem Aufenthalt im Freien. Der natürliche Ölgehalt des Holzes schützt es vor Verfaulen und Vermodern.

Wem dieser Silberton des Holzes aber nicht gefällt, kann das Holz dennoch ölen, um einen satteren Ton zu erreichen. Mit dem Ölen macht man nichts anderes, als dem Holz seinen natürlichen Ölgehalt zurückzugeben, beziehungsweise ihn zu erhalten. Langfristig zahlt sich regelmäßiges ölen also aus, denn das Holz bleibt geschützt und verwittert nicht so schnell. Am Anfang und am Ende der Saison reicht es aus, mit einem Lappen eine leichte Ölschicht aufzutragen, die selbständig in das Holz einzieht.

Wer die natürliche Patina des Teakdecks liebt, sollte kein Teakoel verwenden, sondern sich auf eine weiche Bürste, Wasser und grüne Seife beschränken. Die Bürste sollte nicht zu hart sein, um keine Furchen in der Oberfläche entstehen zu lassen, welche Mikro-Organismen und Schmutz festhalten können. Niemals einen Hochdruckreiniger auf dem Teakdeck verwenden, denn damit wird das Teakdeck beschädigt. Der Vorteil von grüner Seife ist, dass diese den natürlichen Fettgehalt von Teak bewahrt. Ein Nachteil von Schmierseife ist jedoch, dass diese nichts gegen Schimmel ausrichten kann. Schimmel sind kleine schwarze Punkte, die langsam aber sicher auf dem Teakdeck entstehen, wenn auf Süßwasser gesegelt wird. Hier hilft dann Soda, das in

einem Eimer aufgelöst und mit einem Mikrofasertuch aufgebracht wird. Mit viel Wasser nachspülen. Soda entzieht dem Teak Fett, also nur anwenden wenn wirklich notwendig. Wenn man auf offener See segelt, reinigt das Spritzwasser das Teakdeck auf natürliche Weise.

Wichtig ist, die Oberfläche des Teakdecks so glatt wie möglich zu halten. Dazu reicht es, das Deck einmal jährlich leicht zu schleifen, zum Beispiel mit einem Vlieshalter von Vikar, mit einem mittelhartem Vlies, den man im Bootszubehörhandel erhält. Durch die große Auflagefläche wird ein gleichmäßiger

Abrieb erzeugt, ohne dass das Teakdeck ausgewaschen wird. Einmal leicht schleifen bringt mehr Effekt als fünfmal Schrubben. Vermeiden sie sogar den Gebrauch einer weichen Teakdeck-Bürste, da selbst mit dieser kleine Furchen in der Oberfläche entstehen, welche Mikro-Organismen und Schmutz festhalten.

Die Oberflächenbehandlung von Teakholz ist somit eine rein kosmetische, die Lebensdauer eines Decks kaum beeinflussende Maßnahme, um das Ausbleichen und die natürliche Vergrauung des Holzes zu verhindern beziehungsweise zu verzögern.

Quelle: Premiumpresse




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(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass