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Neue AIS-Notsender für Rettungswesten

Neue PLB-Notsender für Rettungswesten

Der MOB1 Rescue Me von Ocean Signal wird auf der boot 2015 von Compass vorgestellt. Es sei der derzeit kleinste AIS-MOB-Sender für die Rettungsweste. Er sendet 24 Stunden - by Yachtfernsehen.com AIS-Seenotsender speziell für Kinder: Sie wird an der Rettungsweste befestigt. SEAANGEL SA14 MOB KIDS kommt in bunten Farben und mit persönlicher Beschriftungsmöglichkeit auf den Markt - by Yachtfernsehen.com. Der easyONE von Weatherdock ist 150 Gramm leicht und löst bei dauerhaftem Wasserkontakt vollautomatisch aus. Die T-520 AIS PLB von AMEC ist eine Personal Locaor Beacon (PLB), die AIS-Notsignale auf Plotter sendet. Sie muss manuell ausgelöst werden.
Der MOB1 Rescue Me von Ocean Signal ist die erste PLB mit AIS- und DSC-Alarm. SEAANGEL SA14 MOB KIDS kommt in bunten Farben auf den Markt. Der easyONE von Weatherdock ist nur 150 Gramm leicht. T-520 AIS PLB von AMEC. Diese PLB wird manuell vom Träger ausgelöst.

Neu: PLB für die Rettungsweste mit AIS und DSC

Der MOB1 Rescue Me von Ocean Signal

Der MOB1 Rescue Me von Ocean Signal

Düsseldorf (SP) Der MOB1 Rescue Me von Ocean Signal, kaum größer als eine dicke Zigarre, wurde auf der boot 2015 vorgestellt. Es sei der derzeit kleinste AIS-MOB-Sender für die Rettungsweste, so der Hersteller. Und: der MOB1 sendet neben den beiden AIS-Frequenzen auch auf Kanal 70 und löst bei einem zuvor fest programmierten Schiff (MMSI-Nummer) einen DSC-Alarm aus, sofern die Funke auf "Int" steht und nicht auf "ATIS"-Funktion, wie dies beispielsweise in Binnegewässern sowie allen niederländischen Gewässern inklusive Inseln und Wattenmeer vorgeschrieben ist. Der MOB1 Rescue Me von Ocean Signal sendet 24 Stunden mit einem Watt Leistung (AIS) beziehungsweise 0,5 Watt (DSC). Die Batterie hält sieben Jahre. Die automatische DSC-Funktion muss auf einen bestimmten Empfänger selbst programmiert werden. Manuell ist es möglich, einen All Ships Distress Alert auzulösen. Preis: etwa 300 Euro.

Info von Busse Yachtshop:

"Ein DSC Signal wird nur an ein vorher programmiertes Funkgerät gesendet. Die Software ist von der Webseite oceansignal.com/installers zu laden und der Kunde kann über die Software selbst eine MMSI programmieren und verändern.

Die DSC Funktion ist länderabhängig. Für Deutschland gibt es die Freigabe von ocean SIGNAL, für Österreich und die Schweiz gibt es bisher noch keine offizielle Freigabe der DSC-Funktion."

Alles über PLB (Personal Locator Beacon) für die Rettungsweste bei Sailpress.com - Sicherheit auf See.

Manuelle AIS-PLB: die T-520 von AMEC

Die T-520 AIS PLB von AMEC ist eine Personal Locaor Beacon (PLB), die AIS-Notsignale auf Plotter sendet. Sie muss manuell ausgelöst werden.

Die T-520 AIS PLB von AMEC ist eine Personal Locaor Beacon (PLB), die AIS-Notsignale auf Plotter sendet. Sie muss manuell ausgelöst werden.

Neu im Frühsommer 2015: Die T-520 AIS PLB von AMEC. Die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht der PLB ermöglichen es laut Hersteller, das Gerät in nahezu jeder Rettungsweste zu befestigen. Die PLB wird manuell vom Träger ausgelöst. Sie kostet rund 300 Euro.

Technische Daten:

Lithium Batterie mit vier Jahren Lebensdauer, Wechsel nach der Verwendung.
Auslösung erfolgt manuell durch den Träger
Reichweite ca. 4 Seemeilen, wenn die Empfängerantenne 5m hoch montiert ist
Sendezeit 48 Stunden bei 10° Wassertemperatur
Sendet die Unit ID, GPS Position, SOG, COG
MOB Test Funktion und MOB Aktivierung
Wasserdicht nach IP68, 50m Tauchtiefe
Abmessungen: 129 x 52 x 40mm (LxBxT)
Gewicht 170gr.

Mini-AIS-Notsender von Weatherdock

Der Easy One von Weatherdock hat eine Sendeleistung von 1,5 Watt.

Der Easy One von Weatherdock hat eine Sendeleistung von 1,5 Watt.

Düsseldorf (SP) Auch der bekannte Hersteller von AIS-Empfängern und -sendern Weatherdock, einer der Pioniere auf diesem Gebiet, hat auf der boot 2015 einen Mini-AIS-Seenotsender (PLB, Personal Locator Beacon) für die Rettungsweste vorgestellt. Der easyONE ist 150 Gramm leicht und löst bei dauerhaftem Wasserkontakt vollautomatisch aus. Die Notmeldung kann auch manuell aktiviert werden. Der im EASY ONE integrierte 56 Kanal GPS Empfänger garantiert nach Herstellerangaben eine Kaltstartzeit, von der Aktivierung bis zum Satellitenfix, von etwa 35 Sekunden. Dazu blinkt eine spezielle High Power LED. Der easyONE hat zwei Lithium-Zellen, die eine Betriebszeit von 36 Stunden bei einer Außentemperatur von + 10 Grad sicherstellen. Die Lebensdauer der Batterien im Ruhezustand beträgt bei sachgemäßer Lagerung insgesamt sieben Jahre inklusiver regelmäßiger Tests. Aufgrund der Maße, 168 x 48 x 27 mm, lässt sich easyONE problemlos in jeder Automatik-Rettungsweste unterbringen.

Die Notfallmeldung wird von allen AIS-Empfängern in einer Reichweite von 7 bis 8 Seemeilen aufgenommen (je nach Höhe der Empfangsantenne) und auf Sichtgeräten wie z. B. Kartenplottern und AIS-fähigen Funkgeräten angezeigt.

Im Sendebetrieb übermittelt der easyONE die AIS Standard Meldungen Msg. 01 und Msg.14, wobei im ersten Format der AIS Positionsreport, die Geräte-Identifikationsnummer sowie Kurs und Geschwindigkeit über Grund ausgegeben wird. Die Msg 14. Meldung, die wie Msg. 01 im Sendebetrieb ständig aktualisiert und periodisch wiederholend gesendet wird, beinhaltet eine Sicherheits-Meldung, die Geräte-Identifikationsnummer sowie die Textmeldungen MOB-Active und MOB-Test die Auskunft über den Gerätestatus liefern. Der Testmodus lässt sich per Knopfdruck aktivieren und zeigt mittels MOB Test Symbol auf dem Plotter die funktionsfähig des Rettungssenders an.

Der sofort einsatzbereite AIS MOB easyONE ist ohne weitere Registrierungen bzw. Anmeldungen zu betreiben und kostet nach Herstellerangaben 298,00 Euro.

Infos: Weatherdock.

MIT AIS-Notsender schnell zum MOB

Seaangel - der AIS-Engel für den MOB

AIS-Seenotsender speziell für Kinder: Sie wird an der Rettungsweste befestigt. SEAANGEL SA14 MOB KIDS kommt in bunten Farben und mit persönlicher Beschriftungsmöglichkeit auf den Markt - by Yachtfernsehen.com.

AIS-Seenotsender speziell für Kinder: Sie wird an der Rettungsweste befestigt. SEAANGEL SA14 MOB KIDS kommt in bunten Farben und mit persönlicher Beschriftungsmöglichkeit auf den Markt.

Düsseldorf (SP) AIS-Seenotsender für die Rettungsweste anstelle der Satelliten-gestützten EPIRBs werden immer beliebter: Sie senden ein AIS-Notsignal in Form eines Kreises mit Kreuz auf die AIS-fähigen Kartenplotter aller in der Nähe befindlichen Schiffe im Umkreis von bis zu fünf Seemeilen. Auf der boot 2015 Düsseldorf stellt FT-TEC Electronics aus Österreich sein neuartiges SEAANGEL SA14 Search and Rescue-System vor. Das kompakte, wasserdichte und schwimmfähige Sicherheitssystem besitzt eine integrierte Ortungstechnologie, die sowohl für die Berufs- als auch Freizeitschifffahrt einsetzbar ist. Preis: ab 379 Euro.

In Seenot geratene Personen können einfach per Knopfdruck oder durch Selbstauslösung am SEAANGEL Gerät ein Notsignal über das internationale Identifikationssystem AIS aussenden. Das per UKW/VHF-Funk übertragene Signal informiert automatisch jedes mit AIS ausgestattete Schiff in der Umgebung über die exakte GPS-Position des Verunglückten. So kann rasch und unmittelbar eine zielgenaue Rettung (SAR, Search and Rescue) eingeleitet werden. Das SEAANGEL System ist in vier unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. „Wir erfüllen mit der SEAANGEL Produktreihe die hohen Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, wie sie in der internationalen Berufsschifffahrt vorgeschrieben sind. Mit diesem in Österreich entwickelten und produzierten System erhöhen wir die Sicherheit auf See. Wir werden die innovative Ortungstechnologie weltweit anbieten“, sagt Friedrich Trobolowitsch, CEO von FT-TEC Electronics.

Das SEAANGEL SA14 SART Ortungsgerät ist für die Berufsschifffahrt optimiert und sendet auf der Frequenz 161,975 und 162,025 Megahertz jede Minute Daten zum Standort aus. Mit einer Sendeleistung von rund 1 Watt beträgt die Reichweite bis zu 10 Seemeilen oder 18,5 Kilometer. Um die Betriebssicherheit zu garantieren, sendet die integrierte Lithium-Mangan-Dioxid-Batterie auch nach fünf Jahren noch 96 Stunden lang Signale. Das 190 Gramm leichte Gerät misst 13,8 mal 6,5 mal 2,5 Zentimeter und arbeitet bei Temperaturen zwischen minus 20 Grad bis plus 55 Grad Celsius. Das Sicherheitssystem kann entweder manuell über eine Reißleine, Notfalltaste oder durch drei Sekunden langen Wasserkontakt aktiviert werden. SEAANGEL ist praktisch an Schwimmweste, Rettungsboot oder einer Boje montierbar. Der Lieferumfang umfasst auch die von der Norm vorgeschriebene Teleskopstange, um einen Meter über Wasser zu funken.

SEAANGEL für die Freizeit

Speziell für die Freizeitschifffahrt – beispielsweise Segler, Motoryacht-Fahrer oder Wassersportler – hat FT-TEC Electronics preisgünstigere Varianten des Member over Board-Systems entwickelt, die 48 Stunden Dauerbetrieb und bis zu fünf Seemeilen Reichweite liefern. SEAANGEL SA14 MOB ist der Allrounder für Segel- und Motorboote. SEAANGEL SA14 MOB KIDS kommt in bunten Farben und mit persönlicher Beschriftungsmöglichkeit auf den Markt. SEAANGEL SA14 MOB SURF ist optimal an die Bedürfnisse von Wassersportlern und Surfern angepasst. Es wird durch Wasserkontakt nicht automatisch aktiviert, um keinen ungewollten Alarm auszulösen. Stattdessen ist eine praktische Neopren-Tragetasche inkludiert. „Wir entwickeln unsere Freizeit-Ortungssysteme laufend weiter, um die Geräte noch kleiner und handlicher zu gestalten“, erklärt Friedrich Trobolowitsch.

Praktischer USB-Empfänger

Ergänzend zum SEAANGEL bietet FT-TEC Electronics den SEANEXX Empfänger. Dieses kleine Modul in USB-Stick-Form ermöglicht eine exakte Ortung des Hilfesuchenden, indem es die Positionsdaten auf Laptop oder PC visualisiert. SEANEXX ist einfach an den Laptop anzuschließen, arbeitet mit Microsoft Windows und Linux Betriebssystemen und ist in drei Ausführungen erhältlich. SEANEXX RX100 dient als reiner Empfänger der AIS-Daten. Das Modell RX110 ist zusätzlich mit einem GNSS Empfänger ausgestattet, während die Modellvariante RX200 beide AIS-Kanäle gleichzeitig verwenden kann.

Rasche Ortung erhöht die Überlebensrate

Ertrinken ist weltweit laut WHO-Bericht die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen. Ein Großteil der Wasserunfälle passiert dicht am Ufer und in der Nähe von Booten. Die Wassertemperatur bestimmt das Zeitfenster für die Rettung. Bei 0,3 Grad Celsius kaltem Wasser beispielsweise verliert der Verunglückte innerhalb von 15 Minuten das Bewusstsein; für eine Rettung stehen 45 Minuten Zeit zur Verfügung. Bei 10 Grad Wassertemperatur behalten Menschen durchschnittlich eine Stunde das Bewusstsein und können innerhalb von 3 Stunden noch lebend geborgen werden – abhängig von Ausrüstung, Konstitution und Überlebenswillen. Eine Ortung in kürzester Zeit – wie mit dem SEAANGEL System möglich – erhöht die Überlebensrate deutlich.

Infos: www.seaangel.at.




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(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass