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HD-Camcorder Sony HDR-CX 730 im Yacht-Test

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Testaufnahmen mit der Sony HDR-CX730

HD-Camcorder im Yacht-Test: Sony HDR CX 730

Der HD-Camcorder Sony HDR CX 730/740/750 mit aufgestecktem Sony Stereo Mikrofone ECM-HST1 beim Yachtfernsehencom-Test auf See.

Endlich wackelfreie Video-Aufnahmen beim Segeln

Der HD-Camcorder Sony HDR CX 730/740/750 mit aufgestecktem Sony Stereo Mikrofone ECM-HST1 (mit Kunstfell als Windschutz) beim Yachtfernsehen-Test auf See.

Düsseldorf (SP) Aus aktuellem Anlass - unsere Filmcrew war auf der Suche nach einer kleinen handlichen HD-Video-Kamera - stellen wir die Sony HDR CX 730/740/750 vor: Sie ist eine im oberen Preissegment angeordnete Consumer-Kamera, erfüllt jedoch teilweise auch professionelle Ansprüche und erlaubt endlich wackelfreie Videoaufnahmen beim Segeln oder an Bord einer Motoryacht. Möglich macht das die mittels Servo-Motoren aufgehängte Optik. Der Nachfolger, ebenfalls mit dem "Balanced Optical SteadyShot" ist der Sony HDR-PJ780VE HD Flash Camcorder (1920 x 1080 Pixel, ZEISS Optik mit 10-fach Zoom, Projektor mit 35 Lumen, HDMI, 32GB Speicher). Was in Sachen Wackelfreiheit gilt, entspricht also auch dem Nachfolgemodell.

Die HDR 730 ist die günstigste des Digital HD Video Camera Recorder-Trios und technisch mit beiden anderen Modellen absolut identisch. Die HDR 750 besitzt zusätzlich zur 730er einen internen 32GB-Speicher sowie einen GPS-Empfänger, die 750 zusätzlich einen eingebauten Beamer/Projektor, mit dem sich die Videoaufnahmen gleich an Ort und Stelle projizieren lassen.

Besonders die neuartige Steady Shot-Funktion hat uns bei den Tests auf See und an Land überzeugt: Das im Innern der Sony HDR CX 730/740/750 frei aufgehängte und elektronisch gesteuerte Objektiv sorgt für fast verwackelungsfreie Aufnahmen aus der Hand. In dem von Sony "Balanced Optical SteadyShot" genannten System korrigieren kleine Servo-Motoren in Echtzeit die Lage der Einheit und sorgen so für deutlich mehr Schärfe bei bewegter Kamera.

Selbst im Zoombereich lassen sich noch halbwegs ruhige Aufnmahmen mit der Sony HDR CX 730/740/750 machen - bei anderen Kameras mit optischen oder elektronischen Steady-Shot-Funktionen undenkbar. Derartige Stabilisatoren kommen sonst nur bei hochwertigen Kameraufhängungen beispielsweise unter Helkoptern ("Die Nordsee von oben") zum Einsatz. Klare Sache: Besonders auf Segel- und Motoryachten ist die Sony HDR CX730 die erste Wahl, will man nicht ständig mit einem Klemmstativ oder Sandsäckchen übers Deck stolpern. Und auch bei Landgängen kann man aufs Stativ getrost verzichten: Im Amateurkino fallen leichte Bewegungen nicht weiter auf.

Ist die Steady-Shot-Funktion aktiviert (es gibt zwei Stufen) sollte man für Schwenks und ähnliche Bewegungen ein wenig üben: Der Schwenk will sanft beendet werden, das Objektiv läuft sonst ein klein wenig nach. Mit ein bisschen Übung schafft man dann sogar "Kamerafahrten" aus der Hand und auf zwei Beinen. Genial. Nutzt man ein Schwebestativ und zusätzlich noch einen Optical Flow-Stabilisator des Schnittprogramms ist man kinoreif. (Kleiner Profi-Tipp am Rande: Wer oft schwenkt, kann nicht filmen. Nicht die Kamera bewegt sich, sondern nur die Objekte vor ihr.)

Minuspunkt: Es gibt nur teilweise manuelle Einstellmöglichkeiten, die aber in der Regel völlig ausreichend sind, um die Videobilder zu gestalten: Blende, Zeit und Schärfe lassen sich bei der Sony HDR CX 730/740/750 zwar manuell einstellen - aber der Rest wird automatisch nachgeregelt.

Das starke Weitwinkel (umgerechnet auf Kleinbild 26,3 mm, knapp unter 30 mm bei eingeschalteter Steady-Shot-Funktion) macht die Sony HDR-CX 730/740/750 auch auf kleinen Booten voll nutzbar. Ein Unterwassergehäuse empfiehlt sich bei nassen Segeltörns oder auch zum Schnorcheln und Tauchen.


Sony-Camcorder HDR-CX730

Thema Windgeräusche

Die Sony HDR CX 730/740/750 nimmt Ton im kinoreifen 5.1-Modus auf - leider auch die Windgeräusche und Gesummse der Steady-Shot-Motörchen.

Die elektronische Windgeräuschreduktion ist wie bei allen anderen Videokameras unzureichend: Der Wind bricht sich technisch bedingt im feinen "Sieb", das zum Schutz über die Mikrofone angebracht ist. Da hilft nun ein externes Mikrofon, hübsch klein, mit Windschutz aus Fell-Imitat - im Fachjargon "Wischmop" genannt. Damit lassen sich selbst auf einer Segelyacht, wo der Wind zwischen den Segeln herpfeift, die Windgeräusche fast völlig reduzieren. Der kleine Aufsatz sollte immer dabei sein: Die Bollergeräusche aus dem Amateurkino gehören damit der Vergangenheit an. Wir hatten im Test das Sony Stereo Mikrofone ECM-HST1 mit intelligentem Sucherschuh auf der Kamera.

Das Sony Stereo Microfone ECM-HST1 bietet zwei Einstellmöglichkeiten für die Richtcharakteristik, die auch die Sterobasisbreite bestimmt: 90 Grad oder 120 Grad. Es wird mit einem Kunstfaserfell geliefert, das auch immer drauf bleiben sollte.

Ein anderer Testbericht bei Slashcam.de.

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Der Nachfolger ist der Sony HDR-PJ780VE HD Flash Camcorder (1920 x 1080 Pixel, ZEISS Optik mit 10-fach Zoom, Projektor mit 35 Lumen, HDMI, 32GB Speicher).

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Ideal für den Bordeinsatz: Klemmstativ Gorillapod

Empfehlenswertes Klemmstativ Gorillapod für Foto- und Videokameras: Es lässt sich allen Untergründen schnell anpassen, zerkratzt nicht das Gelcoat und lässt sich an allen möglichen Gegenständen wie Reling, Stags, Wanden und Handgriffen etc. anklemmen. Tipp: Mit Gummistrop zusätzlich fixieren und sichern.
Empfehlenswertes Klemmstativ Gorillapod für Foto- und Videokameras: Es lässt sich allen Untergründen schnell anpassen, zerkratzt nicht das Gelcoat und lässt sich an allen möglichen Gegenständen wie Reling, Stags, Wanden und Handgriffen etc. anklemmen. Tipp: Mit Gummistrop zusätzlich fixieren und sichern.


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